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Langenthal, 5. Juli 2025 – Der FC Langenthal freut sich, bekannt zu geben, dass der Vertrag mit Torhüter Joschua Neuenschwander vorzeitig verlängert wurde. Der 25‑jährige Schlussmann bleibt damit auch in der kommenden Spielzeit ein wichtiger Bestandteil des Teams.
Joschua Neuenschwander kam im Winter 2024 zum FC Langenthal und entwickelte sich seitdem kontinuierlich weiter. In der vergangenen Saison glänzte er mit stabilen Leistungen und mehreren entscheidenden Paraden, die dem Verein wichtige Punkte sicherten. Sein Engagement, seine Zuverlässigkeit und seine Ausstrahlung auf dem Platz haben Trainerstab, Mitspieler und Fans gleichermassen überzeugt.
Der FC Langenthal bedankt sich herzlich bei Joschua für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg im neuen Vertragszeitraum.
Der FC Langenthal freut sich, die Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Mehmet Yigit bekanntzugeben. Der 23-jährige Spielmacher hat seinen Vertrag um eine weitere Saison verlängert und bleibt dem Verein somit auch in der kommenden Spielzeit erhalten.
Yigit, der sich mit seiner spielerischen Übersicht, seinem Kampfgeist und seiner Technik als feste Grösse im zentralen Mittelfeld etabliert hat, ist seit Sommer 2023 Teil des Teams und hat seither eine zentrale Rolle im Spielaufbau übernommen.
Leiter Ressort Sport, Goran Ivelj zeigt sich erfreut über die Verlängerung:
„Mehmet überzeugt auf aber auch neben dem Platz. Er bringt nicht nur Qualität und Spielintelligenz auf den Platz, sondern ist auch in der Kabine ein absoluter Teamplayer."
Der FC Langenthal blickt mit Vorfreude auf die kommende Saison - mit Mehmet Yigit im gelb-blauen Trikot.
Bildlegende: Will mit dem FC Langenthal nächste Saison einen Schritt vorwärts machen: Trainer Maurizio Jacobacci verfolgt ehrgeizige Ziele auf und neben dem Spielfeld. (Bild: Leroy Ryser)
Effizienz und eine gewisse Qualität fehlten
Maurizio Jacobacci, Trainer des FC Langenthal (1. Liga Classic), zieht trotz eines missratenen Schlussspurts seines Teams ein positives Fazit der Rückrunde. «Abgesehen von drei Spielen gegen Solothurn, Black Stars und Besa, haben wir spielerisch eine gute zweite Saisonhälfte absolviert. Für eine bessere Rangierung mangelte es unserer Mannschaft an Effizienz und einer gewissen Qualität», bilanzierte der 62-jährige FCL-Teamchef, der die Mannschaft auf die Rückrunde hin übernommen hat.
Lange spielte der FC Langenthal in der vergangenen Saison der 1. Liga Classic an der Tabellenspitze mit. Dass am Ende lediglich der neunte Schlussrang (punktgleich mit dem Siebtklassierten) resultierte, mag auf den ersten Blick ein enttäuschendes Ergebnis darstellen, beim zweiten Blick stellt man mit Freude und Erleichterung fest, dass der FCL dieses Jahr nie in Abstiegsgefahr geriet und über weite Strecken der letzten Saison mit starken Leistungen überraschte.
Diesem Fazit stimmt auch Trainer Maurizio Jacobacci zu, der auf die Rückrunde hin die Equipe übernommen hat. Der 62-jährige ehemalige Spitzenfussballer (unter anderem bei YB, Xamax, Servette, St. Gallen, Lausanne) und erfahrene Trainer (bei GC, Sion, Lugano, Vaduz, 1860 München) spricht davon, dass man bis auf drei Spiele gegen Solothurn, Black Stars und Besa, spielerisch eine gute Rückrunde absolviert habe. Dabei habe man aber auch eine bessere Klassierung vergeben, trauert er gewissen Spielen nach, die man unglücklich verlor. «Wir haben Partien aus der Hand gegeben, die wir gemessen an den Spielanteilen und den Chancen, hätten gewinnen müssen», erwähnt er. In diesen Spielen habe man es verpasst, trotz überzeugenden Leistungen, in Führung zu gehen. «Dann wären einige Spiele wohl anders verlaufen», trauert Jacobacci den verpassten Möglichkeiten nach. Letztendlich habe es an einer gewissen Effizienz und etwas Qualität gemangelt, die eine bessere Schlussrangierung verhindert haben.
Team erfährt einen Umbruch
Gegen Ende der Saison beklagte der FCL noch etliche verletzte Spieler, was einen Leistungseinbruch zur Folge hatte und im letzten Spiel gegen den U21 Nachwuchs der Grasshoppers zu einer 0:3 Forfait-Niederlage führte, weil der FCL aufgrund der langen Verletztenliste kein konkurrenzfähiges Team mehr stellen konnte und aus diesem Grund zum letzten Spiel nicht antreten konnte, was gemäss dem Trainer für alle sehr bitter und frustrierend gewesen sei. Maurizio Jacobacci hebt rückblickend aber die positiven Elemente hervor und erwähnt, dass er über ein qualitativ gutes und williges Team verfügt habe, das sich durch einen guten Teamgeist ausgezeichnet habe.
Die Erkenntnisse aus der Rückrunde sollen nun in die Planung für die nächste Saison einfliessen. Jacobacci sagt, dass es zu einem grösseren Umbruch im Team kommen wird, weil man die Trainingsintensität erhöhen und zusätzliche Einheiten integrieren wolle. Damit soll das Leistungs-Niveau angehoben werden. Nicht alle aktuellen Spieler können oder wollen diesen zusätzlichen Aufwand betreiben. Das Ziel ist es, den Kader mit jungen, talentierten Spielern mit Potenzial für höhere Aufgaben zu besetzen und mit ein paar erfahrenen Akteuren zu ergänzen, von denen die jungen Spieler profitieren können.
Einen Schritt vorwärts machen
«Wir möchten ein Team präsentieren, das den Zuschauern Freude bereitet und in der Lage ist, die guten Leistungen auch in entsprechende Resultate umzuwandeln, denn Erfolg wirkt anziehend», formuliert Jacobacci die Zielsetzung bei der Kaderbildung. Damit wolle man mehr Leute auf den FCL aufmerksam machen und letztendlich auf die Rankmatte locken. Gerade die Cup-Achtelfinalpartie gegen Biel vor 1800 Zuschauern habe gezeigt, dass dies durchaus möglich sei. Der FCL-Trainer gibt deshalb unumwunden zu, dass er sportlich gerne einen Schritt vorwärts machen möchte, was auch im Sinn der Vereinsverantwortlichen sei.
Diese Perspektive war laut Jacobacci ein wichtiger Grund für seinen Verbleib beim FCL. «Das Ziel sollte sein, dass man den FC Langenthal auch ausserhalb der Region wahrnimmt, als interessante Adresse für Spieler mit Entwicklungspotenzial», bemerkt der FCL-Trainer. Aber auch darüberhinausgehende Ambitionen beim FC Langenthal waren gemäss Jacobacci ausschlaggebend für seine Vertragsverlängerung. Der Teamchef begrüsst es nämlich, wenn die Entwicklung beim FCL über die erste Mannschaft hinaus geht. Dazu müsse man auch in anderen Bereichen, beispielsweise der Infrastruktur, Verbesserungen anstreben. Jacobacci spricht diesbezüglich von einem gemeinsamen Projekt. «Es gibt so viele Leute in diesem Verein, die mit enormer Begeisterung dabei sind. Wenn wir alle zusammen mit dem FCL vorwärts gehen, dann befinden wir uns auf einem erfreulichen Weg», ist der FCL-Trainer überzeugt. (textwerk/war)
Bereits heute Freitag, 23. Mai 2025, mussten die Verantwortlichen der 1. Mannschaft der Langenthaler die für morgen letzte Meisterschaftspartie absagen. Der Grund dafür: die Langenthaler bringen, dank vielen kranken und verletzten Spielern, kein kompetitives Team zusammen. Der Gegner, als auch die Schiedsrichter sind bereits darüber informiert.