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Wir suchen engagierte Nachwuchstrainer/-innen

 
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Neuer Präsident und neuer Vorstand

Legende Neue: Der neue FCL-Präsident Santo Gallo (Mitte), freut sich über die neuen Vorstandsmitglieder (von links): Stephan Anliker, Oliver Gafner, Roberto Di Nino und Peter Frei. Auf dem Bild fehlt Roland Bader.

 

Legende Austretende: Verlassen den Vorstand des FC Langenthal (von links): Präsident Thomas Biedermann, Finanzchef Rolf Meyer, Marco Schenk und René Kneubühl (beide Kommunikation). (Bilder: Walter Ryser)

 

Der FC Langenthal krempelt seine Führungsriege um. Nach 20 Jahren im Vorstand traten an der Hauptversammlung Präsident Thomas Biedermann und Finanzchef Rolf Meyer von ihren Ämtern zurück. Mit Marco Schenk und René Kneubühl verliessen zwei weitere Mitgliederden Vorstand. Das bisherige Vorstandsmitglied Santo Gallo wurde von der Versammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Mit Roberto Di Nino, Roland Bader, Stephan Anliker, Peter Frei und Oliver Gafner nehmen nicht weniger als fünf neue Personen Einsitz im FCL-Vorstand.

Eine erstaunlich grosse Anzahl Vereinsmitglieder drängte sich an diesem Abend ins Centro Español in Langenthal, um an der 123. Mitgliederversammlung des FC Langenthal teilzunehmen. Diese war geprägt von grossen personellen Veränderungen im FCL-Vorstand. Im Mittelpunkt stand dabei die Verabschiedung von Präsident Thomas Biedermann und Finanzchef Rolf Meyer, die beide 20 Jahre lang im Vorstand mitwirkten und den FC Langenthal während dieser Zeit massgebend prägten.

Die beiden ehemaligen Spieler des FC Langenthal waren während ihrer Amtszeit mehr als nur zwei Vorstandsmitglieder. Beide engagierten sich weit über ihre Aufgaben als Präsident und Finanzchef hinaus für den Klub. So war beispielsweise Rolf Meyer zwischenzeitlich auch als Materialchef oder als Mitglied der Sportkommission tätig. Einmal komme der Zeitpunkt, wo es gelte, loszulassen und neuen Leuten Platz zu machen, gab Rolf Meyer gegenüber den Mitgliedern zu verstehen. Die beiden wurden mit einer stehenden Ovation und langanhaltendem Applaus verabschiedet und mit der Ernennung zu Ehrenmitgliedern aus ihren Ämtern entlassen. Mit Marco Schenk und René Kneubühl traten zwei weitere Vorstandsmitglieder von ihren Ämtern zurück. Die beiden waren im Bereich Kommunikation tätig. Sie werden ihre Aufgaben für den FCL weiterhin erfüllen, aber nicht mehr im Vorstands-Mandat.

Santo Gallo übernimmt Präsidium

Mit Santo Gallo rück ein neues, junges Gesicht an die Spitze des FC Langenthal. Der 40-jährige Wirtschaftsinformatiker trat vor einem Jahr dem Vorstand des FC Langenthal bei, nachdem sich die AS Italica dem FC Langenthal angeschlossen hatte und als dritte Aktivmannschaft integriert wurde. Der gebürtige Italiener Santo Gallo ist weiterhin als Präsident des Vereins AS Italica tätig, der sich mittlerweile als Kulturverein etabliert hat. Neben dem neuen Präsidenten präsentierten sich der Hauptversammlung auch Roberto Di Nino, Roland Bader, Stephan Anliker, Peter Frei und Oliver Gafner als neue Mitglieder des Vorstandes. Mit Fritz Egli, Patric Oppong, Roger Stadelmann und Guido Bardelli verbleiben vier bisherige Mitglieder weiterhin im FCL-Vorstand.

Der neue FCL-Präsident sprach gegenüber den Mitgliedern von einer grosse Challenge für ihn, die er jedoch mit Stolz und Freude angehe. Er habe ein solides «Vereinsschiff» übernehmen können, führte er weiter aus. Zu seinen Zielen nannte er als eines der wichtigsten Anliegen, «dass jedes Kind, das in Langenthal wohnt und hier Fussball spielen möchte, soll dies bei uns auch tun können». Dabei verwies er auf die Anstrengungen, beim FCL eine Mächen- und Frauenfussball-Abteilung aufzubauen.

Stabile Finanzen

Daneben ist dem zweifachen Familienvater auch die Infrastruktur sowie die gesamte Organisation ein grosses Anliegen, die er gerne weiter professionalisieren möchte. Darunter verstehe er, die Finanzen zu optimieren und Mehreinnahmen zu generieren sowie eine strikte Ausgabendisziplin zu verfolgen. Es gelte zudem klare Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten festzulegen, Prozesse zu optimieren und Werte wie Vertrauen, Loyalität, Respekt und Demut zu pflegen und zu leben. Zusammenfassend sagte der neue FCL-Präsident: «Der FC Langenthal soll sportlich, organisatorisch und regional wachsen, Schritt für Schritt und gemeinsam, so dass sich der FCL als positives Aushängeschild für die ganze Region präsentiert.»

Zumindest im Bereich Finanzen ist der Verein aktuell erfreulich gut unterwegs, wie die Jahresrechnung 2024/25 zeigt, die vor Abschreibungen einen Gewinn von 31 000 Franken ausweist, nach erfolgten Abschreibungen jedoch einen Verlust von 40 948 Franken aufweist. Das Budget für die laufende Saison 2025/26 weist einen kleinen Gewinn von 2000 Franken aus. Damit ist für die neue Vereinsführung eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. (textwerk/war)

 

 

 

 

 

 

Start 1.-Liga-Fussball-Saison 2025/26 beim FC Langenthal

Sehr geehrte MatchballsponsorInnen, liebe SponsorInnen,

herzlichen Dank für Eure Unterstützung beim FC Langenthal.
Sei dies in der Vergangenheit oder auch/und in der Zukunft.

In der 1.-Liga-Gruppe 2 gibt es im Vergleich zur letzten Saison
einige Änderungen: Der BSC Old Boys, der SC Buochs und Zug 94 sind als
Aufsteiger aus der 2. Liga inter nun 1.-Liga-Neulinge und die SR Delémont
ist aus der Promotion League abgestiegen.

Zudem: FC Prishtina Bern hat in die Gruppe 1 gewechselt. Der FC Rotkreuz
und FC Thun Berner Oberland U-21 sind in die 2. Liga inter abgestiegen.
Aufgestiegen ist aus der 1.-Liga-Gruppe 2 niemand.

Für den FC Langenthal beginnt die neue Saison am 9.8.2025 mit dem
Auswärtsspiel beim Promotion League-Absteiger SR Delémont. In Runde 2
folgt am So, 17.8.25 das erste FCL-Heimspiel gegen den FC Courtételle.
Die FCL-Heimspiele finden übrigens in dieser Saison bis auf weiteres alle
wieder am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr statt!

Die Derbies gegen den FC Solothurn steigen am 22.11.25 (in Langenthal)
und am 30.5.26 in Solothurn.

Den FCL-Heimspielplan finden Sie im Attachment.
Den ganzen Spielplan 1.-Liga-Gruppe 2 hier:
https://matchcenter.el-pl.ch/default.aspx?oid=3&lng=1&s=2026&ln=12010&ls=24469&sg=67665&a=msp


FCL-Matchbälle 1.-Liga-Saison 2025/26

Mich würde es sehr freuen, wenn Sie in der Saison 2025/26
den einten oder anderen Matchball beim FC Langenthal machen würden.

Ihre Vorteile: Ihr Werbespruch (siehe unten) wird erwähnt im
Matchprogramm, über den Stadion-Lautsprecher (zweimal:
Vor dem Spiel und in der Pause), prominent auf allen
FCL-Online-Plattformen (Homepage, Facebook, Instagram)
plus auf einer FCL-Vorschau-Seite im Anzeiger Amt Oberaargau
(hier jeweils mit Ihrem Geschäftsnamen und dem Standort).
Sie bekommen zudem zwei Tickets für ein FCL-Heimspiel der Saison 2025/26.

Ein FCL-Matchball kostet nach wie vor 200.- plus MwSt., ab zwei
Matchbällen (350.- plus MwSt.) haben Sie Rabatt. Drei Matchbälle
kosten 500.- plus MwSt. und jeder weitere Matchball danach kostet
noch 150.- plus MwSt.
Machen Sie in der ganzen Saison einen Matchball, haben Sie einen
tollen Sonderrabatt, bezahlen total 2'250.- plus MwSt. (pro
Matchball nur 150.- plus MwSt.)

Als Werbespruch können Sie einen Wunschtext wählen mit maximal
60 Zeichen: Vorname, Name, Firmenname, Ortschaft,
2 bis 3 Begriffe oder kleiner Spruch, Homepage.

Women's Euro 2025: Übertragung der Schweizer Spiele auf der Rankmatte

Die Schweizer-Spiele der UEFA Women's Euro 2025 könnt ihr euch im Aussenzelt auf der Rankmatte, auf Grossleinwand ansehen. Dazu gibt es kalte Getränke und das Angebot aus der Küche, wie zum Beispiel Chicken Nuggets, Pommes oder Schnitzelbrot.

Die Spiele der Schweizerinnen finden wie folgt statt:

Mittwoch, 2.Juli  21:00 Uhr  Schweiz - Norwegen

Sonntag, 6.Juli  21:00 Uhr  Schweiz - Island

Donnerstag, 10.Juli  21:00 Uhr  Schweiz - Finnland

Kommt vorbei und schaut die Spiele in gemütlicher Runde! 

HOPP SCHWIIZ!!!

Der Mann für alle Rasenfälle

Bildlegende: FCL-Platzwart Walter Künzi sorgt seit 25 Jahren für Sauberkeit und Ordnung auf dem Fussballplatz «Rankmatte». (Bild: Walter Ryser)

Er ist von der «Rankmatte» nicht wegzudenken. Seit exakt 25 Jahren sorgt Walter Künzi für tadellos gepflegte Fussballplätze im Stadion des FC Langenthal. Dass seit einigen Jahren das Hauptspielfeld aus einem Kunstrasen besteht, hat ihn aber nicht arbeitslos gemacht, im Gegenteil wie er sagt: «Die Pflege eines Kunstrasens ist aufwändiger und zeitintensiver als ein Naturrasen.»

Vor ein paar Tagen ist er offiziell in den Ruhestand getreten, wurde er 65 Jahre alt und damit pensioniert. Doch Ruhe kehrt bei Walter Künzi vorerst keine ein. Täglich trifft man ihn auf dem Fussballplatz «Rankmatte» an, in diesen heissen Tagen oft schon um 06.00 Uhr am Morgen. Dann fährt er mit einer grossen Maschine über den Hauptplatz, befreit den Kunstrasen von Laub, Unrat, Dreck und allerlei störenden Materialien. «Es ist unglaublich, was sich da innert kürzester Zeit ansammelt», sagt der ehemalige Strassenmeister und verweist auf Zigarettenstummel, Kaugummis, Verpackungspapier und weitere Utensilien, die von Spielern und Zuschauern einfach weggeworfen werden. Dass er damit Mühe hat, sieht man ihm an. «Früher», erwähnt er, «da hat man nach dem Training mit den Junioren ab und zu noch <g’fötzelet>», erinnert er sich. Das sei schon lange kein Thema mehr, weshalb er sich manchmal wie in einer anderen Welt vorkomme. Ihm fehle Anstand und Respekt der heutigen Generationen gegenüber der Infrastruktur, dem Verein und den verantwortlichen Personen, erwähnt «Wale» kopfschüttelnd.

Auf allen Fussballplätzen zu Hause
Lieber begibt er sich deshalb wieder auf seine «Putzmaschine» und fährt über den Kunstrasen. Bis dieser wirklich sauber sei, müsse er zwei- oder dreimal mit der Maschine den ganzen Platz bearbeiten. Seit 25 Jahren tut er dies auf der «Rankmatte». Platzwart Walter Künzi ist damit längstens eine Institution beim FC Langenthal. Die Pflege des Kunstrasens sei aufwändiger und zeitintensiver als ein Naturrasen, erzählt er. Das habe er unterschätzt, gibt er unumwunden zu. Eigentlich sei das ein «Fulltime-Job», was er mache, denn mit der Rasenpflege ist es nicht getan. Ständig gebe es etwas zu reparieren, aufzuräumen oder instand zustellen. Deshalb gebe es für ihn auch keine Sommerpause, gibt er zu verstehen.

Doch Walter Künzi will sich nicht beklagen, im Gegenteil, er betont, dass ihm dieser Job Freude mache und er sich nach der Pensionierung die Zeit frei einteilen könne. Dass er seine Aufgabe bereits seit 25 Jahren versieht, habe schlicht und einfach damit zu tun, dass er über ein gelb-blaues Herz verfüge, sagt er lachend. Deshalb war er auch viele Jahre als Junioren-Trainer beim FCL tätig und war er auch 12 Jahre lang im Vorstand aktiv. Wenn es die Gesundheit zulasse, möchte er noch eine Weile das Amt als Platzwart beim FCL ausüben. Ja, und auch beim FC Bützberg, beim FC Aarwangen und beim FC Roggwil, wo er ebenfalls für die Rasenpflege zuständig ist. Der Mann ist auf den Fussballplätzen zu Hause. Doch Walter Künzi winkt ab und sagt, dass er immer darauf achte, dass er auch in die Ferien verreisen könne. Dann zeiht es ihn mit seiner Frau Rita jeweils für ein paar Tage in den hohen Norden.

Flitterwochen für FCL abgebrochen

Manchmal nicht für lange, wie in jenem Jahr, als der FC Langenthal im Schweizer Cup mit dem FC Luzern ein Traumlos zog. Da befand sich Walter Künzi mit seiner Rita gerade in den Flitterwochen. Als er erfuhr, dass der kleine FCL auf den grossen FCL trifft, habe er die Flitterwochen abgebrochen, sei er sofort nach Langenthal zurückgekehrt, und habe schnurstracks die Vorbereitung für dieses Cup-Highlight in Angriff genommen, erinnert sich der Vater zweier erwachsener Söhne mit einem Schmunzeln. Es sind viele schöne Erinnerungen, die in den letzten 25 Jahren hängen geblieben sind, nicht nur an gewisse Partien oder Ereignisse, sondern auch an Spieler und Trainer. «Er war zwar nur sechs Wochen lang bei uns, aber an Trainer Andy Egli erinnere ich mich sehr gerne, er hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil er ein unglaublich aufgestellter und stets freundlicher Mensch war», erzählt er.

Dass er hin und wieder von Trainern oder Spielern für seine Arbeit gelobt werde oder ein Dankeschön erhalte, freue ihn jeweils ganz besonders. Grosse Freude habe er in all den Jahren stets am FCL-Nachwuchs gehabt, sagt Walter Künzi, der mit seiner Partnerin in Aarwangen wohnt. Mit den Junioren verbinden ihn viele schöne Erlebnisse. Noch heute ist er oft bei Juniorenspielen anwesend und er schwärmt regelrecht von den Spielen des FCL-Nachwuchses. «Hier wird zum Teil richtig guter Fussball gespielt. Da ziehe ich den Hut vor der Arbeit der Trainer», erwähnt er mit Bewunderung in der Stimme. Der Breitensport sei enorm wichtig, für den Verein, die Jugend und die Gesellschaft hebt er hervor. «Wenn ich unter der Woche Kinder auf der Rankmatte antreffe, die Fussball spielen, dann weise ich die niemals weg, weil ich der Meinung bin, dass es für diese Kids viel besser ist, wenn sie sich hier aufhalten und spielen, als irgendwo in der Stadt herumzulungern.»

Aber was um Himmels willen macht Walter Künzi eigentlich im Winter? Der FCL-Platzwart lacht und sagt: «Dann bin ich in der Eishalle in Schoren anzutreffen, bei den Spielen des SC Langenthal, denn ich bin einfach von Kopf bis Fuss komplett gelb-blau gestrickt.»

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