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Der FC Langenthal muss sich auswärts beim FC Wohlen, zum ersten Mal in dieser Rückrunde, 0:1 geschlagen geben. Diese Niederlage wäre durchaus vermeidbar gewesen!
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Nach zuletzt drei Siegen in den drei Spielen der Rückrunde, schicken sich die Langenthaler an, im Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Wohlen, den vierten Vollerfolg in diesem Frühling zu erreichen.
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Mit einem verdienten 2:0-Sieg gegen den FC Bosporus Bern, schliesst der FC Langenthal seine Testspielserie ab und zeigt sich bereit für die in 9 Tagen beginnende Rückrunde.
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Der FC Langenthal gibt mehrere bedeutende Änderungen im Trainerstaff bekannt, die mit der laufenden Weiterentwicklung des Vereins und der professionellen Entwicklung der Teammitglieder einhergehen.
Edmond Selmani verlässt den Verein
Assistenztrainer Edmond Selmani verlässt den FC Langenthal, um eine Weiterbildungsmaßnahme im Ausland zu beginnen. Der Verein bedankt sich herzlich bei Edmond für seine hervorragende Arbeit und wünscht ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute. Seine Leidenschaft und sein Engagement haben das Team nachhaltig geprägt.
Toni Ackermann bleibt an Bord
Toni Ackermann, der bisherige Torwarttrainer, bleibt dem FC Langenthal erhalten. Er übernimmt die Position des Torwarttrainers der 2. Mannschaft, um seine Tätigkeit mit einem reduzierten Pensum fortzusetzen. Der Verein ist dankbar, dass Toni weiterhin seine Erfahrung und Kompetenz einbringt.
Neuzugänge im Trainerteam
Der FC Langenthal freut sich, zwei neue Gesichter im Trainerstab willkommen zu heißen: Julien Ceccon und Donato Ciaramella.
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Julien Ceccon – neuer Assistenztrainer: Julien Ceccon verstärkt das Trainerteam als Assistenztrainer von Cheftrainer Maurizio Jacobacci. Julien bringt umfangreiche Erfahrung aus dem nationalen und regionalen Fussball mit. Er gilt als taktisch versierter Stratege und ist bekannt für seine Fähigkeit, junge Spieler zu fördern und zu entwickeln. Zuvor war er in mehreren Vereinen in leitenden Positionen tätig und hat dabei erfolgreich zur Mannschaftsentwicklung beigetragen.
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Donato Ciaramella – neuer Torwarttrainer: Donato Ciaramella übernimmt die Aufgabe des Torwarttrainers der 1. Mannschaft. Mit seiner fundierten Erfahrung als aktiver Torhüter sowie seiner Spezialisierung auf die Ausbildung von Torwärten bringt er wertvolle Expertise in den Verein. Donato ist bekannt für seine innovativen Trainingsmethoden und seine Fähigkeit, Torhüter auf höchstem Niveau zu formen.
Stimmen des Vereins „Wir danken Edmond Selmani für seinen wertvollen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Weiterbildung. Gleichzeitig freuen wir uns, mit Julien Ceccon und Donato Ciaramella zwei hochqualifizierte Fachleute im Trainerstab begrüßen zu dürfen. Beide werden mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft wichtige Impulse für den FC Langenthal setzen,“ sagt der Leiter Resort Sport Goran Ivelj.
Ausblick Der FC Langenthal blickt optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, mit dem neu formierten Trainerstab weitere Fortschritte zu erzielen. Die Weichen sind gestellt, um sportlich und organisatorisch auf einem hohen Niveau zu agieren.
Wir freuen uns auf die kommende Saison und die Zusammenarbeit mit unserem starken Team, das sowohl auf dem Platz als auch abseits davon erstklassige Leistungen erbringen wird.
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Bildlegende: Zurück im Fussball-Business: Maurizio Jacobacci wird auf die Rückrunde hin neuer Trainer beim FC Langenthal. (Bild: NZZ)
Mit dem neuen Trainer Maurizio Jacobacci rückt der FC Langenthal unvermittelt ins nationale Fussball-Rampenlicht. Denn der gebürtige Berner ist in der Schweizer Fussballszene eine bekannte und namhafte Persönlichkeit. «Der FC Langenthal und sein Team haben Potenzial für einen nächsten Entwicklungsschritt», begründet der 61-jährige Italiener sein Engagement beim FCL.
Die Nachricht hat zweifellos viele Fussballfans überrascht und zum Staunen gebracht, als der FC Langenthal (1. Liga Classic) bekanntgab, dass Maurizio Jacobacci auf die Rückrunde hin als Trainer das Team übernehmen wird, nachdem der bisherige Coach João Paiva den Klub überraschend verlassen hat, weil er bei den Grasshoppers vollamtlicher Trainer der Damen-Equipe wird. Mit Jacobacci rückt der FC Langenthal schlagartig ins nationale Rampenlicht, denn der 61-jährige Italiener, der in Bern geboren und aufgewachsen ist, zählt zu den namhaftesten und bekanntesten Gesichtern im Schweizer Fussball.
Zwischen 1979 und 1994 bestritt er für BSC Young Boys, Vevey Sports, Xamax Neuenburg, AC Bellinzona, FC Wettingen, Servette Genf, St. Gallen und Lausanne Sports insgesamt 315 Partien in der Schweizer Nationalliga A und erzielte dabei 80 Tore. 1986/87 wurde er mit Xamax sogar Schweizermeister. Auch als Trainer hat Jacobacci eine beachtliche Karriere absolviert und war dabei bei namhaften Vereinen engagiert (unter anderem GC, Sion, Lugano, Schaffhausen, Vaduz, Wil). Zuletzt war Maurizio Jacobacci bis Herbst 2023 in der dritten Deutschen Liga beim TSV 1860 München als Trainer tätig.
Klub und Team haben Potenzial
Seither sei er zurück in der Schweiz, erwähnt Jacobacci auf Anfrage und fügt hinzu: «Ich wollte unbedingt wieder auf dem Platz stehen, meiner Leidenschaft nachgehen und mit Spielern arbeiten.» Deshalb sei die Anfrage des FC Langenthal wie gerufen gekommen, erzählt er. Natürlich sei für ihn, der in Bern aufwuchs und bei YB spielte, der FC Langenthal ein Begriff gewesen. «Zudem habe ich mich über den Klub erkundigt und die Mannschaft beobachtet», gibt er zu verstehen. Was er sah, hat ihn überzeugt, wie er bestätigt: «Ja, der Klub und die Mannschaft haben Potenzial für einen nächsten Entwicklungsschritt.»
Was ihn besonders beeindruckt hat, sind die Personen im Umfeld des Klubs. «Hier hat es Macher an der Spitze, mit dem sportlichen Leiter Goran Ivelj, den ich von meiner Zeit als Trainer in Wil kenne, als er hier spielte, oder Stephan Anliker, der sich im Klub leidenschaftlich engagiert und den ich bei den Grasshoppers kennenlernte.» Solche Leute seien enorm wichtig, wenn man einen Verein weiterbringen wolle. Der neue FCL-Trainer ist deshalb überzeugt, dass sich der Klub in die richtige Richtung bewegt. Dazu möchte er in den nächsten Monaten seinen Beitrag leisten.
Längerfristiges Engagement möglich
Im Team befänden sich viele junge, talentierte Spieler, die einen Schritt vorwärts machen wollten, hat Jacobacci festgestellt. Auch habe er bei seinen Beobachtungen gesehen, dass hier mit sehr viel Disziplin und Seriosität gearbeitet werde. Maurizio Jacobacci bezeichnet dies als ideale Grundlage für eine weitere, positive Entwicklung, denn er komme mit einer Vision und Zielen nach Langenthal. Gleichzeitig macht der bekannte Fussballfachmann klar, dass er alleine nichts ausrichten könne. «Der Wille, einen Schritt nach vorne zu machen, muss von allen vorhanden sein, Spieler, Staff und Funktionäre», weist er darauf hin, dass man nur als geschlossene Einheit den angestrebten Erfolg realisieren kann.
Das Engagement von Maurizio Jacobacci ist vorerst bis Ende Saison befristet. Da fragt man sich natürlich, wie nachhaltig dieser Trainer-Entscheid ist, wenn man befürchten muss, dass der Coach bei einem Angebot aus der Challenge oder Super League sofort wieder weg ist. Jacobacci beschwichtigt und dämpft diese Befürchtungen. «Aktuell mache ich mir absolut keine Gedanken über meine Zukunft und über allfällige Engagements in einer höheren Liga. Vielmehr bin ich gespannt, wie sich meine Reise mit dem FC Langenthal entwickelt. Wenn diese so richtig ins Rollen kommt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sich hier für mich eine neue, längerfristige Perspektive eröffnet.»
Zum Schluss bleibt dann noch die Frage, wie sich der Wechsel anfühlt, von der letzten Trainerstation bei 1860 München, in der dritten deutschen Liga, auf die Rankmatte in Langenthal. Maurizio Jacobacci lacht und sagt, dass man dies gar nicht vergleichen könne. «In München waren jeden Tag beim Training sechs Tageszeitungen anwesend und das Stadion an der Grünwalder Strasse war bei jedem Heimspiel mit 15 000 Zuschauern voll. Aber, die Arbeit mit den Spielern und die Leidenschaft für den Beruf als Fussballtrainer sind genau gleich, nur dass ich in München tagsüber trainierte und beim FC Langenthal am Abend meiner Arbeit nachgehe.» (textwerk/war)
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(textwerk/war; Bild: Leroy Ryser)
Jacobacci neuer Trainer beim FC Langenthal
Der neue Trainer des FC Langenthal (1. Liga Classic) ist bekannt: Es handelt sich um den 61-jährigen schweizerisch-italienischen Doppelbürger Maurizio Jacobacci, der den FCL als Cheftrainer in die Rückrunde belgeiten wird.
Der Vorstand des Oberaargauer Erstliga-Klubs kann nur wenige Tag nach dem Abgang des bisherigen Trainers João Paiva bereits den Nachfolger präsentieren: Der 61-jährige schweizerisch-italienische Doppelbürger Maurizio Jacobacci wird neuer Trainer beim FC Langenthal. Jacobacci ist in der hiesigen Fussball-Szene ein bekanntes Gesicht. Er war bereits als Spieler einer der auffälligsten Akteure auf Schweizer Fussballplätzen. Zwischen 1979 und 1994 bestritt er für BSC Young Boys, Vevey Sports, Xamax Neuenburg, AC Bellinzona, FC Wettingen, Servette Genf, St. Gallen und Lausanne Sports insgesamt 315 Partien in der Schweizer Nationalliga A und erzielte dabei 80 Tore. 1986/87 wurde er mit Xamax sogar Schweizermeister.
Auch als Trainer hat Jacobacci eine beachtliche Karriere absolviert und war dabei bei namhaften Vereinen engagiert (unter anderem GC, Sion, Lugano, Schaffhausen, Vaduz, Will). Zuletzt war der in Bern geborene Maurizio Jacobacci in der dritten Deutschen Bundesliga beim TSV 1860 München als Trainer tätig. Maurizio Jacobacci wird dem FC Langenthal vorerst bis Ende Saison als Trainer zur Verfügung stehen. Der FC Langenthal heisst Maurizio Jacobacci herzlich willkommen auf der Rankmatte und wünscht ihm und seinem Team viel Erfolg.
Weitere Auskünfte erteilt: Thomas Biedermann, Präsident FC Langenthal (079/ 450 30 70)
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Zum Abschluss der Vorrunde kommt es beim FC Langenthal (1. Liga Classic) zu einem Trainer-Wechsel: João Paiva verlässt den Klub auf eigenen Wunsch. Der Vorstand des FCL hat bereits einen Nachfolger gefunden und wird nach Klärung letzter Details den Namen des neuen Trainers in den nächsten Tagen bekanntgeben.
Trainer João Paiva ersuchte den Vorstand des FC Langenthal, ihn aus dem laufenden Vertrag zu entlassen, da er eine neue sportliche Herausforderung annehmen möchte. Der 41-jährige, ehemalige Super-League-Spieler (Luzern, Grasshoppers) erhält die Möglichkeit, in der Nähe seines Wohnorts (Bülach) den Schritt zurück in den professionellen Fussball zu vollziehen. Der Portugiese João Paiva hat beim FC Langenthal einen ausgezeichneten Job verrichtet, als er Mitte Vorrunde der letzten Saison das Traineramt übernahm und den FCL vor dem Abstieg aus der 1. Liga Classic bewahrte. In der neuen Spielzeit gelang es ihm, mit der Mannschaft weitere Fortschritte zu erzielen. So etablierte sich das Team bis Ende der Vorrunde in der Spitzengruppe (Rang 5). Der FC Langenthal bedankt sich bei seinem scheidenden Trainer João Paiva für sein Engagement und die angenehme Zusammenarbeit. Gleichzeitig wünschen wir ihm viel Erfolg und Befriedigung in seinem neuen Amt.
Der scheidende FCL-Trainer spricht zum Abschied von einem riesigen Abenteuer, das er mit dem FC Langenthal erleben durfte. «Ich habe zu einem schwierigen Zeitpunkt die Mannschaft übernommen, mitten im Abstiegskampf. Aber es ist uns gelungen, den Spielern neue Motivation zu vermitteln und eine Gewinner-Mentalität zu entwickeln», blickt er auf den erfolgreichen Abschluss der letzten Saison mit dem Ligaerhalt zurück. «Und diese Saison gelang uns sogar der Vorstoss ins Achtelfinale des Schweizer Cups, was für eine tolle Reise habe ich da mit dem FCL absolvieren dürfen», bilanziert er die erfolgreiche Vorrunde. Er sei froh und glücklich, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein, die Vereinsgeschichte geschrieben habe. Das neue Angebot sei für ihn eine grosse Challenge, eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung, die er habe ergreifen müssen, begründet der Portugiese abschliessend seinen Abgang beim FC Langenthal. (textwerk/war; Bild: Leroy Ryser)
Weitere Auskünfte erteilt: Walter Ryser, Verantwortlicher Kommunikation FC Langenthal (079/ 668 95 30)
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Unterstütze die 1. Mannschaft des FC Langenthal auf dem Weg zum Erfolg!
Die 1. Mannschaft des FC Langenthal hat eine beeindruckende Saison in der 1. Liga hingelegt und steht aktuell auf einem wohlverdienten 3. Platz. Um weiterhin Spitzenleistungen zu erzielen und sich optimal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten, plant das Team ein intensives Trainingslager. Dieses Trainingslager ist für die sportliche Weiterentwicklung der Spieler und die Verwirklichung unserer Saisonziele von entscheidender Bedeutung.
Doch für die Durchführung sind wir auf die Unterstützung unserer Fans, Sponsoren und der gesamten Gemeinschaft angewiesen. Mit einer Spende kannst du direkt zum Erfolg der Mannschaft beitragen und uns helfen, die anfallenden Kosten zu decken. Jeder Beitrag zählt und bringt uns dem Ziel näher, unseren Spielern die bestmöglichen Bedingungen für Training und Teamgeist zu bieten.
Gemeinsam können wir den FC Langenthal weiter nach vorne bringen! Unterstütze uns jetzt und werde Teil des Erfolgs. Danke für deine Unterstützung und dein Vertrauen in unseren Verein!
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Im Trainingslager die Seiten gewechselt
Mory Karamoko ist in der Nähe von Paris aufgewachsen, spielte zuletzt in Portugal Fussball und hat im Frühjahr ganz plötzlich zum FC Langenthal gewechselt. Die Geschichte, wie der Transfer zu Stande kam, beinhaltet ein Stück Fussballromantik.
Von Leroy Ryser (Text und Foto)
Es klingt wie aus einem Film: Der FC Langenthal hat sein Trainingslager im Frühling in Portugal absolviert und dort gleich einen neuen Innenverteidiger mit nach Hause genommen. Mory Karamoko, der angesprochene 21-Jährige, bestätigt die Story: «Unser Trainer Joao Paiva kennt meinen ehemaligen Trainer und sie haben über mich gesprochen. Ich passte ins Profil von Paiva und durfte deshalb beim Freundschaftsspiel gegen den FC Langenthal im Team des FC Langenthal spielen.» Und prompt blieb er dort. «Eine Woche nachdem sie nach Hause gegangen sind, bin ich nachgereist», sagt er, denn nach dem Spiel habe man sich einigen können und den Transfer ins Rollen gebracht. Seither ist der gebürtige Franzose ein fester Bestandteil der FCL-Equipe, in bisher jedem Spiel hat der Innenverteidiger gespielt.
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Die Grösse als Vorteil
Die Gründe? Mory Karamoko muss nicht lange über seine Vorteile nachdenken, denn sie sind offensichtlich. Er ist gross, kräftig, ein typischer Innenverteidiger, wie er im Buche steht. Er selbst formuliert es etwas anders: «Ich habe von allem ein bisschen. Ich kann physisch spielen, bin technisch gut, kann auch etwas kreieren und profitiere sicherlich auch von meiner Grösse.» Sein Nachteil? «Ich habe von vielem etwas aber bin wahrscheinlich noch nirgendwo in der absoluten Spitze.» Das strebe er an, denn immerhin ist und bleibt es sein Ziel, dereinst auf Profi-Level zu spielen. In der Schweiz erachtet er die Chancen, dorthin zu gelangen als grösser. Vor allem auch wegen dem Trainer. «Der Schritt, zum FC Langenthal zu kommen, war richtig. Ich habe grosses Vertrauen in unseren Trainer, er kennt den Fussball und ist schlichtweg ein super Coach.» Allgemein habe der FC Langenthal ihn hervorragend aufgenommen, meint er und spricht ein Lob an die Organisation vom Sportchef bis hin zum Präsidenten aus.
Der Wechsel nach Langenthal sei dennoch nicht nur einfach gewesen, sagt Mory Karamoko. «Ich habe bisher immer nur Fussball gespielt, hatte täglich Training. Das ist jetzt anders», sagt er, der derzeit als Logistiker in einer Langenthaler Firma arbeitet. Er habe sich aber gut akklimatisieren können, geholfen habe auch, dass er mit Teamkollegen eine WG teilt. In Langenthal fühle er sich wohl, sagt er, die Schweiz gefalle ihm besonders, er geniesse es entsprechend, hier zu sein.
«… und dann gegen YB – das wäre toll»
Das hat wahrscheinlich auch mit dem fussballerischen Erfolg zu tun. Langenthal spielt bei den Top-Teams in der 1. Liga Classic mit und hat gegen Ende der Vorrunde mit den Duellen gegen Schötz und GC sogar noch die Möglichkeit, tabellarisch noch weiter nach vorne zu stossen. «Wir wollen so weit oben wie möglich stehen. Wir haben ein junges Team, aber können das schaffen.» Und dann ist da auch noch der Cup. Am 3. Dezember wartet das Duell mit dem FC Biel, ein Sieg gehört zu den Hauptzielen des in Paris aufgewachsenen Fussballers. «Wir haben schon jetzt historisches geschafft und wollen noch einen Sieg mehr schaffen. Und dann gegen YB – das wäre toll.» Mit Mory Karamokos Worten wird klar: der junge Verteidiger hat noch viel mit dem FC Langenthal vor. Dass er im Trainingslager die Seiten gewechselt hat, dürfte sich somit nicht nur für ihn selbst zum Glücksfall entwickeln, sondern auch für den FC Langenthal.