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Legende1 (Porträtbild): Ein junger Langenthaler auf dem Weg nach oben: Der 19-jährige Mittelfeldspieler Mathieu Huber will vom Ergänzungs- zum Stammspieler reifen. (Bild: Walter Ryser)
Mit dem Mittelfeldspieler Mathieu Huber steht ein waschechter Langenthaler im Kader der ersten FCL-Mannschaft. Der 19-jährige Wirtschaftsstudent versieht momentan mehrheitlich die Rolle als Ergänzungsspieler. Doch der junge FCL-Akteur macht klar, dass er sich weiter aufdrängen will: «Ich gebe in jedem Training und Spiel Vollgas, weil ich meine Chance nutzen will», sagt er keck.
Fussball, das ist ein wichtiger Teil im Leben von Mathieu Huber. Bereits im Alter von fünf Jahren begann er beim FC Langenthal damit. Später wechselte er ins Team Oberaargau-Emmental (TOBE), wo er von der U11 bis zur U15 spielte. Danach wechselte er zu den Young Boys, wo er in der U16 und U17 aktiv war. Anschliessend folgte ein Gastspiel beim FC Thun in der U19. Eigentlich wäre er gerne bei den Thunern geblieben und hätte im U21-Team weitergespielt, «doch dies hat leider nicht geklappt», erzählt Mathieu Huber.
Aus diesem Grund war eine Rückkehr zum FC Langenthal naheliegend, denn der ehrgeizige Mittelfeldspieler ist durchaus der Meinung, dass er über die nötigen Qualitäten verfügt, um sich in der 1. Liga Classic durchzusetzen. Rückblickend sei dies der richtige Entscheid gewesen, denn Thuns U21-Team stieg letzte Saison aus der 1. Liga Classic ab, während sich Mathieu Huber mit dem FC Langenthal in dieser Spielklasse Richtung Tabellenspitze orientiert.
Von erfahrenen Spielern lernen
Der Start beim FCL gestaltete sich für den jungen Langenthaler allerdings nicht einfach, fiel er doch in der ersten Saison wegen einer Verletzung längere Zeit aus und kam deswegen nur zu wenigen Einsätzen. Dennoch hat man beim FC Langenthal im Hinblick auf die neue Saison auf das «Eigengewächs» gesetzt und Huber im Kader behalten. Zwar muss sich dieser vorerst mit der Rolle als Ergänzungsspieler abfinden, doch der Mittelfeldspieler gibt sich kämpferisch und sieht in seiner Rolle auch viel Positives.
«Natürlich ist das für mich keine einfache Situation, aber wir verfügen in unserem Kader über derart viele gute Spieler, dass ich von diesen lernen und profitieren kann», sagt er zu seiner persönlichen Ausgangslage. Und der Austausch mit den älteren, erfahreneren Spielern sei sehr gut und er erhalte von ihnen wertvolle Tipps oder Hinweise. So gesehen, könne er sich auch dann weiterentwickeln, wenn er nicht immer spiele. «Ich muss einfach geduldig bleiben, im Training immer Vollgas geben und meine Chance packen, wenn sich diese bietet.»
Körpergrösse kein Nachteil
Dass er mit einer Körpergrösse von 1,71 Metern als kleiner Spieler gilt, sieht er nicht als Nachteil. «Klar, sehen einige meine Körpergrösse als Nachteil, aber als eher kleiner Spieler hast du andere Qualitäten, bin ich vielleicht beweglicher, schneller, spitziger und wendiger», nimmt Mathieu Huber zu diesem Vorurteil Stellung. Für ihn gehe es jetzt in erster Linie darum, sich in diesem Team und generell in der 1. Liga Classic durchzusetzen und zu etablieren. Viel weiter will der FCL-Spieler bei seiner fussballerischen Entwicklung nicht schauen. Aber Fussball, das steht fest, soll weiterhin ein fester Bestandteil in seinem Leben sein, das daneben geprägt ist von seinem Wirtschaftsstudium an der Uni Zürich, das er diesen Sommer in Angriff genommen hat.
Ähnlich beurteilt er die Ausgangslage für den FC Langenthal. Man verfüge über ein Team mit vielen hervorragenden Spielern. «Unser kurzfristiges Ziel muss es sein, dass wir uns in der Spitzengruppe der Tabelle etablieren können», gibt Mathieu Huber zu verstehen. Ein allfälliger Aufstieg in die Promotion League sei schwierig zu realisieren, vermutet er, angesichts der sehr starken Konkurrenz und des Aufstiegsprozederes. Aber, unmöglich sei dieser Schritt nicht, wenn es gelinge, die positive Entwicklung der letzten Monate fortzusetzen.
Tipps vom Vater und Grossvater
Dazu möchte er natürlich einen wichtigen Beitrag leisten. Aus diesem Grund ist er nicht bloss auf die Unterstützung seiner Mitspieler, sondern auch seines privaten Umfelds angewiesen. Er komme nicht aus einer fussball-begeisterten Familie, sagt er fast ein wenig entschuldigend, um dann anzumerken, dass seine jüngere Schwester im Frauen-Team des FC Roggwil Fussball spielt und sein Vater Daniel Huber bei den Veteranen des FC Lotzwil. Auch sei sein Vater praktisch bei jedem FCL-Heimspiel auf der «Rankmatte» anwesend, wie auch sein Grossvater Toni Huber und sogar Mutter Regina besuche hin und wieder seine Spiele. Nach dieser Aufzählung muss der FCL-Spieler selber lachen, weil er feststellen muss, dass er sehr wohl in einer fussball-begeisterten Familie lebt.
Dabei erhalte er von seinem Vater und Grossvater sogar ab und zu Tipps oder Ratschläge, was bei ihm ein herzhaftes Lachen erzeugt. «Es ist schön, dass sie sich mit meiner fussballerischen Entwicklung beschäftigen, aber die beiden stammen aus einer ganz anderen Fussball-Generation», macht er klar, dass er ihre gutgemeinten Ratschläge zwar zur Kenntnis nimmt, diese aber zum Teil als nicht mehr ganz zeitgemäss einstuft. Wie auch immer, fest steht: Mathieu Huber muss seinen Weg selbst gehen. Dazu besitzt der junge Spieler durchaus den nötigen Ehrgeiz, Willen und das erforderliche Talent – man darf deshalb gespannt sein, wohin ihn dies führen wird…
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Die Blätter fallen, der Herbst ist da- nichtsdestotrotz wollen unsere drei Aktivteams am ersten Wochenende des Oktobers wieder erfolgreich auf Punktejagd gehen.
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Nach dem klaren 4:1-Auswärtssieg gegen den FC Münsingen, kommt mit Zug 94, einer der drei Aufsteiger der 1.Liga Gruppe 2 auf die Rankmatte zu Besuch. Die Langenthaler werden bestrebt sein, auch gegen die Innerschweizer die volle Punktzahl zu landen.
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Unsere drei Aktiv-Teams müssen an diesem Wochenende alle auswärts antreten und werden versuchen, weitere Punkte auf ihr Konto zu scheffeln.
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Nach den zwei Heimsiegen gegen Courtételle und Concordia Basel, setzte es für den FC Langenthal im dritten Heimspiel der Saison, mit dem 0:2 gegen den FC Schötz, die erste Niederlage auf der heimischen Rankmatte ab.
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Es war im Frühling 2022, als der FC Langenthal den FC Schötz mit 2:1 zum letzten Male besiegen konnte. Seither schauten in sechs Aufeinandertreffen nur zwei Unentschieden heraus.
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Der FC Langenthal hat an den Kanton Jura gute Erinnerungen. Vor rund einem Monat siegten die Langenthaler zum Start in die Saison in der jurassischen Hauptstadt Delémont mit 2:1. Nun geht es ein paar wenige Kilometer weiter zum FC Bassecourt. Der FCL wird bestrebt sein, auch dort die drei Punkte mitnehmen zu können!
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Der 3:2-Sieg der Langenthaler Mannschaft unter Trainer Maurizio Jacobacci war keineswegs ein Selbstläufer. Sie trafen auf einen Gegner, der den Platzherren das Leben erheblich schwer machte. Mit einer Wende und einem Doppelpack von Amel Rustemoski drehten die Langenthaler die Partie, mussten jedoch in der Schlussphase nach der Resultatverkürzung noch einmal alles in die Waagschale werfen.
Wer im Vorfeld der Partie davon ausging, dass beide Teams sofort mit Offensivaktionen aufwarten würden, musste sich zunächst gedulden. Erst nach einer Viertelstunde folgte der erste nennenswerte Torschuss: Ein Kopfball von Krasniqi, nach einem Zuspiel von Sarr, ging nur knapp am Tor vorbei. Bis dahin gelang es den Abwehrreihen beider Teams, die Offensivaktionen der Gegenseite zu neutralisieren. Wie viel Genialität Stürmer Temelkov zu bieten hat, bewies er in der 23. Minute, als er die Basler mit einem wunderschönen Haken-Ablenker in Führung brachte. Langenthals Keeper Neuenschwander hatte gegen diesen Schuss keine Abwehrchance. Kurz darauf hätte es im Langenthaler Strafraum beinahe erneut geklingelt, als Würsten zum Abschluss kam. Doch die Platzherren reagierten heftig auf den Rückstand.
In der 31. Minute verschuldete Basels Torhüter Caillet einen Strafstoß, den Georgino M’Vondo-Ze eiskalt zum Ausgleich verwandelte. Nur drei Minuten später überließen die Concordia-Verteidiger Rustemoski zu viel Raum, sodass dieser ohne Probleme zur ersten Führung für die Langenthaler einschieben konnte. Bis zur Pause hatten die Gastgeber noch einige vielversprechende Chancen, um die Führung auszubauen, ließen diese jedoch ungenutzt.
Langenthal setzte Pressing fort und hielt das hohe Tempo!
Auch im zweiten Durchgang blieb das Niveau hoch. Das Team von Trainer Jacobacci wollte die Partie frühzeitig entscheiden. In der 58. Minute prüfte M’Vondo-Ze, der Torschütze des Ausgleichs, aus spitzem Winkel Goalie Caillet, der jedoch gut reagierte. In der 66. Minute lag der Ausgleich für die Basler in der Luft, als Temelkov es nicht schaffte, Keeper Neuenschwander zu überwinden. Besser machte es Rustemoski im direkten Gegenzug als er eine sehenswerte Kombination zum 3:1 abschloss. Dass Trainer Jacobacci noch nicht zufrieden war, zeigte sich in seiner intensiven Coaching-Ansprache. Er forderte, dass die Defensive noch höher stehen sollte und die Offensive einen direkteren Zug aufs Tor entwickeln müsse.
Kaum eingewechselt, verkürzte Rmus für die Basler auf 2:3. Doch dann folgte die Schlüsselszene des Spiels: Mit einem groben Foul an Rustemoski sah der bereits verwarnte Validzic die zweite gelbe Karte und musste vom Platz. Dies hinderte Concordia jedoch nicht daran, auch in Unterzahl weiter auf den Ausgleich zu drängen. Letztlich blieb es aber beim hart umkämpften Sieg für Langenthal.
Trainer Jacobacci: Zufrieden mit der Leistung!
Nach dem erneuten Erfolg äußerte sich Trainer Jacobacci wie folgt: „Wir trafen heute auf einen guten Gegner und vergaben die Chance, noch vor dem ersten Gegentreffer in Führung zu gehen. Nachdem sich unsere Mannschaft besser auf den Gegner eingestellt hatte, konnten wir die Wende einleiten. Zudem steigerte sich mein Team kontinuierlich. Dank eines guten Kollektivs haben wir uns den dritten Sieg der Saison erkämpft!“
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Nur vier Tage nach dem ersten Heimspiel der Meisterschaft 2025/26, folgt am kommenden Sonntag um 15 Uhr bereits der nächste Auftritt in der heimischen Rankmatte. Zu Gast sein wird dann der FC Concordia Basel. Die Langenthaler möchten nach dem 3:0-Sieg gegen Courtételle, den nächsten "Dreier" einfahren!